Vom ersten Entwurf bis zum eingetragenen Warenzeichen

Das Logo unseres Unternehmens ist nun beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) als Unionsmarke (Wort-/Bildmarke) unter der Nummer 019325163 für die Klassen 9,38 und 42 eingetragen. Ein Dank geht an dieser Stelle nochmal an den SMU Fund 2026 für die finanzielle Unterstützung bei der Markenanmeldung.

So sieht unser Markenzeichen aus (weitere Varianten siehe unter Logos):

meteoCORE Logo

Da das Logo bei der Präsentation unserer Business-Ideen im Rahmen der Young at Heart-Veranstaltung des BVMW Region Wetterau sehr gut ankam, wollen wir uns in diesem Beitrag der Entstehungsgeschichte und der Idee dahinter widmen.

Die Symbolik

Hinter unserem Logo steckt die bewusste Verschmelzung von Meteorologie und modernster IT-Infrastruktur. Auf den ersten Blick erinnert das Design des Signets an eine Sonne – das universelle Symbol für gutes Wetter. Schaut man jedoch genauer hin, offenbart sich die technische DNA von meteoCORE:

  • Der Kern (Das Hexagon): Im Zentrum steht ein Sechseck, das einen dreidimensionalen Stapel aus Quadraten zeigt. Dies stellt ein Server Rack dar. Es symbolisiert das stabile technologische Fundament, die enorme Rechenleistung und die Datenkompetenz auf dem unser System basiert und stellt es ins Zentrum von allem.
  • Die Sonnenstrahlen & Knotenpunkte: Die „Sonnenstrahlen“, die vom Kern ausgehen, enden in markanten Punkten. Sie fungieren visuell als Knotenpunkte für Anschlüsse an andere Netzwerke und Systeme. Das versinnbildlicht, wie meteoCORE Wetterdaten aus verschiedensten Quellen sammelt, verarbeitet und nahtlos an andere Systeme und Partner ausgibt.

Erster Entwurf

Jede große Idee beginnt bekanntlich auf einem weißen Blatt Papier. Der allererste wirklich überzeugende Entwurf, der oben abgebildet ist, entstand nach einer intensiven Brainstormings-Phase.

Damals ging es primär darum, die abstrakte Idee von „Wetter“ und „IT“ irgendwie in einem einfachen Signet greifbar zu machen. Die ersten Skizzen waren noch sehr rudimentär – die Idee, ein Server Rack in den Mittelpunkt einer Sonne zu stellen, kristallisierte sich jedoch relativ schnell als Favorit heraus.

Digitale Umsetzung

meteoCORE 1.Digitalversion

Nachdem die erste überzeugende Idee auf dem Blatt Papier war, ging es an den Rechner in das Grafikprogramm.

In der ersten digitalen Version experimentierten wir noch stark mit den Proportionen. Wie dick müssen die Sonnenstrahlen sein? Wie dominant darf das Server-Hexagon im Zentrum wirken? Müssen die Knoten am Ende der Sonnenstrahlen breiter sein, damit sie auch als solche erkannt werden? Zwischenzeitlich erinnerte das Logo eher an das Corona-Virus als an eine Sonne.

Es war ein Prozess des Ausprobierens, um zu sehen, ob die Symbolik auch auf dem Bildschirm funktioniert.

Die finale Version

Die finale Version, die nun auch offiziell EU-weit geschützt ist, bringt alles in perfekte Balance:

Die Linien wurden geschärft, die Abstände mathematisch angeglichen und die Knotenpunkte präzise ausgearbeitet. Das Logo funktioniert nun auf einem winzigen Smartphone-Bildschirm genauso gut wie auf einer riesigen Präsentationsleinwand, vor dunklem Hintergrund, aber auch vor hellem. Es funktioniert auch in einer einfarbigen Schwarz- bzw. Weiß-Version.

Zusammen mit dem klaren Schriftzug in Standard-Arial und Arial Black, bildet es das Gesicht von meteoCORE und legt den Grundstein für weitere Marken.

Warum Orange als Farbe für den Kern?

Die Farbaufteilung folgt einer langfristigen, strategischen Markenarchitektur. Das markante Blau im Wortteil „meteo“ steht für den klaren und heiteren Himmel und nutzt deshalb auch die Farbe „Himmelblau“. Es soll Präzision und Verlässlichkeit symbolisieren und ist deshalb auch unsere feste Konstante: Alle zukünftigen Partner- oder Schwestermarken unserer Unternehmensfamilie werden dieses Blau mit dem Wort „meteo“ im vorderen Teil tragen.

Das für Firmenlogos eher etwas ungewöhnliche leuchtende Orange für den „CORE“-Part und das Server-Hexagon hat seinen Ursprung in der strategischen Ausrichtung, die das Ziel hat, am Ende das komplette Sortiment eines Wetterdienstleisters anhand des optischen Spektrum eines Regenbogens abzubilden. Beginnend mit dem Rot für den Bereich der Datenquellen (bspw. meteoOBS als privates professionelles Wetterstationsnetzwerk) bzw. der Sammlung von meteorologischen Informationen, über den orangenen Kern, in dem diese Informationen vereinheitlicht und verfügbar gemacht werden, sind danach noch vier weitere Bereiche für B2B- und B2C-Dienstleistungen und Produkte möglich.

In Zukunft werden also weitere Services und Module andocken, die jeweils ihre eigene Farbe aus dem Regenbogenspektrum im hinteren Teil des Namens erhalten – bis der Regenbogen komplett ist und wir als Volldienstleister im Wettersegment jede Facette visuell und funktional abdecken.